quaatsch|dose

wenn’s nicht so wär, wär’s anders.

zurückbleiben, bitte!


nachfolgender text stammt aus dem lift! stadtmagazin, gestern gelesen und so lachen müssen:

stuttgart ist angesagt, endlich kapiert es auch der rest der republik, dass sich die stadt schwer gemausert hat. dennoch gibt es immer noch etliche flecken, die sie besser meiden sollten. klaustrophobie auf der herren-toilette, boxkampf beim burgerkauf oder möchtegern-bronx bad cannstatt: die gruseligsten orte der region.

BAD CANNSTATT: es wäre vermessen, bad cannstatt als die stuttgarter bronx abzustempeln, der vergleich zwischen schönen un unattraktiven lokalitäten fällt aber alles andere als schön aus. da sind die riesigen schrottplätze nebem dem cannstatter wasen, der von düsteren pinten gesäumte platz vor ddem bahnhof, die haltestelle mercedesstrasse inklusive der unheimlichen unterführung, das hallschlag-viertel sowie die herrlichen event-hallen wie das carl-benz-center mit der ästhetik eines bunker. auf der anderen seite gibt es - ähm, tja, äh…

BÖBLINGEN: wäre böblingen keine stadt, sondern einzelhandel, böblingen wäre ein call shop - “telefonieren in den schönbuch jetzt besonders günstig!”. böblingen sollte eigentlich einzug in die sieben architektonischen todsünden finden, hier gibt es ecken, da gewinnt jedes provinzparkhaus einen architektur-award. wobei wir uns hier bereits des pudels kern nähern: ganz böblingen sieht irgendwie aus wie eine große tiefgarage. oder, eleganter formuliert: “bb ist ein konglomerat stadtplanerischer offenbahrungseide, ein gruselkabinett des nachkriegs-profansbaus, architektur gewordene depression.” […]

mehr dazu in den nächsten tagen…

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